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Vitello D'Oro - gefeiertes Comeback

Vor über 25 Jahren war es der Treffpunkt für Udineser, Villacher und Klagenfurter. Wollte man gut Fisch essen und sich dazu ein gutes Tröpfen gönnen so fuhr man ins Vitello D`Oro nach Udine.
Mitten im Stadtzentrum gelegen, war es der richtige Ort die letzten nach dem shopping noch verbliebenen Lire in ein gutes "Tschappi" zu investieren. Und viele werden sich noch an den legendären Vorspeisenwagen erinnern.
Doch dann wurde es ruhig um das Restaurant; fast eine ganze Generation lang. Man hörte unterschiedliche Kritiken, nur keine guten.

Doch siehe da, vor kurzem kam das Gerücht auf: "Ein neuer Geheimtip: Das Vitello is back". Gerüchte sind da, um bestätigt zu werden, was soviel heisst, dass ich nicht lange gewartet und mir mein eigenes Bild gemacht habe.

Der Besuch, den ich mittlerweile wiederholt habe, hat sich mehrfach gelohnt.
Frische Fische vom Feinsten, die Zubereitung nicht übertrieben sondern verfeinert naturbelassen.
Das Tartar di Tonno auf Avocado mit Wasabi ein must. Der Polypo ein Traum in Weich. Der Schinken aus San Daniele perfekt und mindestens 14 Monate alt.


Die Spaghetti Vongole Veraci schon alleine wert die insgesamt 300 km An- und Rückreise nach Klagenfurt auf sich zu nehmen. Das Risotto mit Eierschwammerl (wahrscheinlich aus einem Kärntner Wald) am Punkt und die Fischsuppe ein kleines Gedicht.


Als Hauptspeise Rombo und Tagliatta di Manzo mit in Butter gebratenen Kartoffel haben unseren Besuch den letzten Schliff gegeben. Für Dolci hat sich im Magen kein Platz mehr gefunden, dafür für das ein oder andere Fläschchen Wein (Tocai vom Haus um 15 euro die Flasche und Merlot 2004 von Zamo um 22 euro). Bezahlt haben wir 70 euro pro Person inklusive einer Flasche Wein pro Person.
Salute! Wir sehen uns bald wieder!
euer Harald

Link: Harald Repar


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